Bayerische Alpen

Die Bayerischen Alpen erstrecken sich auf bayerischem Staatsgebiet vom Bodensee bis ins Berechtesgadener Land und umfassen die Allgäuer Alpen, (Hochfrottspitze, 2.649 Meter), die Ammergauer Alpen (Kreuzspitze, 2.185 Meter), das Wettersteingebirge (Zugspitze, 2.962 Meter), das Karwendel (Karwendelspitze, 2.538 Meter), die Chiemgauer Alpen (Sonntagshorn, 1.961 Meter) und die Berchtesgadener Alpen (Watzmann, 2.713 Meter). Mit der Zugspitze befindet sich der höchste Berg Deutschlands auf bayerischem Staatsgebiet , zugleich einer der meistbesuchten Naturschönheiten Deutschlands, die durch die Zugspitzbahn gut erschlossen ist. Auch die Allgäuer Alpen sind überdurchschnittlich gut erschlossen, insbesondere im Winter mit großzügen Skigebieten, die sich durch ihre steilen Hanglagen hervorragend für den Wintersport eignen. Das Wettersteingebirge rund um die Zugspitze befindet sich zwischen Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald, Seefeld in Tirol und Ehrwald ist besonders bei geübten Wanderern und Kletterern beliebt, aufgrund der zahlreichen Bergbahnen aber auch teilweise recht überlaufen. Das Karwendel wird begrenzt durch das Isartal, den Achensee auf österreichischer Seite und das Inntal. Die Chiemgauer Alpen erstrecken sich auf bayerischem Boden von Bad Reichenhall rund um den Chiemsee bis nach Rosenheim, wobei die Kampenwand südlich vom Chiemsee und der Hochstaufen bei Bad Reichenhall zu den bekanntesten Gipfeln gehören. Ein großer Teil der Berchtesgadener Alpen ist deckungsgleich mit dem Nationalpark Berchtesgaden, zu dem auch der Watzmann und das Steinerne Meer gehören. Größte Stadt in der Region ist Salzburg in Österreich, die das Ende der bayerischen Alpen markiert.