Erste MUH Review

15. April 2011 | Von | Kategorie: Bayern Spezial

Vor einigen Tagen lag mein erstes MUH im Briefkasten und hier erscheint nun mein erstes MUH Review.

MUH - Bayern-Magazin

MUH - Bayern-Magazin

Nachdem wir das neue Bayern-Magazin namens MUH hier schon vorgestellt haben, will ich euch heute von meinen ersten Eindrucken über die 1. MUH Ausgabe berichten, spontan und frisch gebloggt. MUH ist kein Hochglanz-Magazin und kommt auch etwas größer daher als erwartet. Ich war sogar verblüfft, dass es in unseren Briefkasten passte. Obwohl ich weiß, dass MUH nichts mit Kühen zu tun, ist mir aber schon wieder entfallen, warum das Bayern-Magazin nun MUH heißt. Ist mir inzwischen aber auch egal, weil ich inhaltlich überzeugt, obwohl noch nicht durch.

MUH ist so ähnlich wie die ZEIT. Reihenweise sehr interessant, manchmal aber auch etwas zu langatmig. Da ich schon früher ein Comic-Typ war, ist mir als erstes der Future Sepp ins Auge gestochen, gemalt von Valentin Birner (10). Es handelt eben vom Future Sepp, der auf einer Alm auf der Kampenwand lebt und ein Gasthaus im Tal vor dem Austrocknen bewahrt. Im Sturzflug schafft er bayerisches Bier heran. Als nächster Artikel hat der Bericht über den Tod des Studenden Tennessee Eisenberg mein Interesse geweckt. Tiefgründig und bewegend, aber auch erschreckend. Und wieder werde ich in meiner Aussage bestätigt:

“Die schlimmste Gewalt ist staatliche Gewalt.”

MUH ist lustig, auf seine eigene Art und mit seinem typisch bayerischen Humor. Sprichwörtlich schlapp gelacht habe ich mich bei der Geschichte von Astrid Brandl, ihres Zeichens Großtierärztin in Bayern. Ich liebe diese Geschichten aus der Tierarztpraxis, wenn Menschen in Gedärmen von Rindern herumwühlen oder eben Kälbern zum Leben verhelfen. Doch Astrid Brandl erzählt es so, dass man sich in der Geschichte mittendrin fühlt und man sozusagen am anderen Ende der Leitung sitzt, wenn die Bäurin ins Telefon schreit:

Schorsch! Du muassd iatz aber kemma! Des werd nix! De bringt des Kaibe ned ausser!

Ein Muh ist nicht nur zum Lesen. Ein MUH ist zum Verweilen, zum Nachdenken, zum Lachen und zum Weinen. Ich habe meine MUH am Tisch, im Bett, auf dem 00 und im Auto gelesen. Und es gibt immer wieder etwas neues zu entdecken.

An die Redaktion von MUH: “Bitte macht weiter so.” Kritik: “Hin und wieder etwas zu tief und schwer”. Mehr vom Future Sepp.



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Tags: Alm, bayerisch, Bayern, Bier, Geschichte, Humor, Literatur, Magazin, Muh, Redaktion, Staat

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