5 Jahre Firefox

10. November 2009 | Von | Kategorie: Internet & Medien

Von der erstmaligen Vorstellung im November 2004 bis heute hat sich der Firefox zum beliebtesten Internet Browser entwickelt und sogar den Internet Explorer von Microsoft abgehängt.

Im November 2004 herrschte noch “heile Welt für Microsoft”, als sie mit ihrem Internet Explorer das Surfen im Internet beherrschten. 5 Jahre später sieht das etwas anders aus. Der Firefox wurde seit 2002 von Dave Hyatt und Blake Ros unter der GNU General Public License (GPL) als Open-Source-Webbrowser entwickelt, damals noch unter dem Namen Phoenix. Im November 2004 gab es die erste Version des Firefox. Es war im Januar 2005, als ich den Firefox erstmals entdeckt und getestet habe, unzufrieden wie so viele von den Angeboten und der Funktion des Internet Explorer. Im Gegensatz zum Internet Explorer lief der Firefox auf meinem Windows Rechner recht stabil und die Funktionen waren von Anfang an übersichtlich. Es war damals wie eine Erlösung, mich von dem lahmenden Internet Explorer zu verabschieden, der Ende 2004 noch einen Marktanteil von 90% hatte.

Der Firefox war der erste Internet Browser, der das Tab Browsing ermöglichte, also die Darstellung mehrerer Webseiten mit Registerreitern (= Tabs) innerhalb eines Fensters. Das war von Beginn an eine erhebliche Arbeitserleichterung, zwischen verschiedenen Tabs schnell zu wechseln. Auch meine Lesezeichen füllten sich beim Firefox schnell und sorgten dafür, dass ich selbst beim Kauf meines ersten Mac nicht auf den Safari Browser umgestiegen bin. Der sog. Browserkrieg hat mich daher nie besonders interessiert, allenfalls auf diesem Niveau:

Zu Beginn war es ein “merkwürdiges Gefühl beim Surfen”, mit einem Browser durch das Internet zu stöbern, der anstelle eines großen Konzern von Tausenden Freiwilligen weltweit entwickelt wurde. Heute ist die Open-Source Bewegung im Zeitalter von Wikipedia, Linux und WordPress alltäglich und nicht mehr wegzudenken. Und die Freiwilligen waren echt fleißig und kreativ. 2006 begann die Zeit der Add-ons, mit denen man seinen Browser individuell erweitern konnte, in der aktuellen Version 3.5 von Firefox immerhin mehr als 6.000.

Ich muss gestehen, dass ich bei Erscheinen des Google Chrome kurzzeitig schwach geworden bin, einen neuen Browser zu testen. Es heißt, dieser Browser sei noch schlanker und schneller, aber was soll`s. Der Gedanken des Open Source fasziniert mich auch heute noch und daher werde ich meinem Firefox auch in Zukunft treu bleiben. Spannend wird die weitere Entwicklung der Browser, wenn das Surfen mit dem Handy richtig populär wird.



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Tags: Add-ons, Firefox, Google, Internet, Microsoft

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