Kann Peggy Knobloch gefunden werden?

15. Februar 2009 | Von | Kategorie: Justiz

Die Verurteilung des Ulvi Kulaç im Zusammenhang mit der (angeblichen) Ermordung von Peggy Knobloch erregte damals in Bayern große Aufregung, weil die Leiche der Peggy Knoblich nie aufgefunden werden konnte und die Verurteilung trotz des widerrufenen Geständnis des Ulvi Kulaç erfolgte, obwohl die Leiche der Peggy Knobloch nie aufgefunden werden konnte.

Jetzt kommen vielleicht neue Erkenntnisse ans Licht in diesem undurchsichtigen Fall “Peggy Knobloch”, der am 30.04.2004 zur Verurteilung des Ulvi Kulaç zu lebenslanger Haft wegen Mord führte. Ulvi Kulaç erlitt mit drei Jahren infolge einer Hirnhautentzündung schwere geistige Schäden, die seine weitere geistige Entwicklung erheblich beeinträchtigte. Wegen mehrfachem sexuellen Missbrauch an Kindern wurde Ulvi Kulaç im September 2001 in eine Psychiatrie eingewiesen.

Zuvor soll Ulvi Kulaç laut Urteil des Landgericht Hof Peggy Knobloch am 07.05.2001 ebenfalls sexuell mißbraucht und anschließend ermordet haben. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat den Schuldspruch des Landgericht Hof vom 28.04.2004 bestätigt. Ulvi Kulaç gestand den Mord (angeblich) im Oktober 2002 in einer polizeilichen Vernehmung, wobei es über das Geständnis keine Tonbandaufnahme gibt. Die Leiche der Peggy Knobloch konnte jedoch nie gefunden werden und daher ranken sich seitdem um den Fall “Peggy Knobloch” eine Menge Geschichten, Ungereimtheiten und Theorien. Zudem ist eine Verfassungsbeschwerde seitens Ulvi Kulaç beim Bundesverfassungsgericht Karlsruhe anhängig, weil der Prozess beim Landgericht Hof ohne einen Betreuer für den geistig behinderten Angeklagten stattfand.

Wie die tz heute berichtete, hat die Bergwacht in Grainau mit Hilfe der Hellseherin Martina Kaczmarek die sterblichen Überreste des abgestürzten Bergsteigers Ludwig T. auf der Zugspitze gefunden. Dieser war 2006 auf dem Weg zum Hohen Riffel im Wettersteinmassiv spurlos verschwunden und konnte auch nach langer Suche nicht gefunden werden. Auf eine nicht erklärbare Art und Weise muss es jedoch eine Verbindung zwischen dem toten Ludwig T. und Martina Kaczmarek in Schleswig- Holstein gegeben haben. Telefonisch hat die Hellseherin die Bergwacht zu der Stelle gelotst, an der die letzten Überreste des verunglückten Ludwig T. noch zu finden waren. Seitdem gehen die Seelen verschiedener toter und vermisster Menschen in ihrem Haus ein und aus und bitten sie um Hilfe, gefunden zu werden; darunter auch Peggy Knobloch. Sogar die verschwundene Maddy der Familie McCann soll inzwischen verstorben sein und die Hellseherin Kaczmarek um Hilfe bitten.

Diese Geschichte hört sich wirklich abenteuerlich an, aber es wäre zu schön, wenn es einen Menschen gibt, der in der Lage ist, diese unerträgliche Unwissenheit für die Angehörigen zu beenden und die Seelen der Verstorbenen zu erlösen. Man wünscht sich daher so sehr, dass es dieser Frau aus Schleswig-Holstein wirklich gelingt, noch viele dieser schrecklichen Verbrechen mit vermissten Opfern aufzuklären.



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