Verschenke Kunst zu Weihnachten

30. November 2009 | Von | Kategorie: Kunst & Kultur

Jedes Jahr auf`s Neue steht man vor der schwierigen Frage, was man Schönes zu Weihnachten verschenken könnte. Es soll individuell, einzigartig und finanzierbar sein.

Schon vor einigen Jahren bin ich während der Suche nach einem solchen Geschenk auf LUMAS gestoßen. LUMAS wurde im Jahr 2004 von Kunstsammlern in Berlin gegründet und ist heute weltweit in 11 Galerien und vor allem auf der Webseite lumas.de präsent. Das Besondere an LUMAS ist das Angebot an handsignierten Originalarbeiten von internationalen Künstlern zu einem erschwinglichen Preis. Möglich wird das durch die exklusive Zusammenarbeit mit international bekannten Künstlern, die ausgewählte Werke aus ihrem Portefeuille in einer kleinen Auflage von meist 75 bis 150 Exemplaren zum Verkauf durch LUMAS zulassen. Diese streng limitierten Auflagen sind zwar höher als die Auflagen der klassischen Galerien, ermöglichen aber im Gegenzug deutlich günstigere Preise – meist zwischen 120 und 800 Euro. LUMAS Editionen sind klassische Fotoabzüge auf Fujifilm Crystal Archive Digital Paper Type DP II, das ca. 75 Jahre haltbar ist.

Bei LUMAS erhält man also ein besonderes Kunstprodukt aus der Hand eines international bekannten Künstlers und darüber hinaus noch handsigniert. Auf diesem Weg kann man erstklassige Kunstwerke von großen Namen oder talentierter Newcomer erwerben, entweder für sich selbst oder eben als Geschenk zu Weihnachten. Um ein paar Beispiele zu nennen, kann man Werke von Wolfgang Joop, Michel Comte, von den Architekten GRAFT oder vom Designer of the Year Marcel Wanders erwerben.

Bei Stöbern im Angebot von LUMAS war ich vor allem von den Werken von Wolfgang Joop begeistert und hier insbesondere von seinem “Black Beauty – Red Dress”. Meist verbindet man mit dem Namen Joop “Avantgarde Mode”, die er seit ein paar Jahren unter der Marke Wunderkind vertreibt. Die Kreativität des Wolfgang Joop geht jedoch viel weiter als nur Mode. Auch Thierry Noir hat mir sehr gefallen. Erinnerte mich an Keith Haring, der wie kein Zweiter Straßenkunst erfolgreich in die Galerien brachte. Thierry Noir begann schon 1984, die Berliner Mauer mit Köpfen und großen Lippen zu bemalen. Daraus entstand eine Kunstmischung zwischen Picasso und Keith Haring. Anlässlich des Mauerfall im November 1989 gab es im November 2009 eine Thierry Noir Ausstellung.

© Thierry Noir - www.lumas.de

© Thierry Noir - www.lumas.de

Eine der LUMAS Galerien befindet sich übrigens auch in München in der Brienner Strasse. Dorthin werde ich wohl an einem der nächsten Wochenenden pilgern und mich inspirieren lassen.

Wer nicht ganz so tief in die Tasche greifen will, kann auch Kunstwerke aus der eigenen Produktion verschenken, was ich auch schon oft gemacht habe. Ein selbst gestaltetes Fotoalbum gehört übrigens zu den Megatrends in diesem Jahr. Wenn man sich die teilweise äußerst professionellen Fotos auf flickr.com anschaut, können diese durchaus mit Werken berühmter Künstler durchaus mithalten. Oft liegt zwischen dem unbekannten Fotografen und dem berühmten Künstler sowieso nur der “Zufall der Entdeckung”. Früher habe ich meine Fotoalben noch selbst hergestellt, mit dicker Pappe und Spinnenpapier. Heute kann man sich seine Fotoalben ja schon höchst ansehnlich selbst im Internet gestalten lassen.



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