Beckstein sucht das Abenteuer im Urlaub

27. Oktober 2009 | Von | Kategorie: Öko und Natur

Unser Ex-Ministerpräsident Beckstein produziert mit seinen Reisen immer mal wieder schöne Nachrichten und Bilder und zeigt eine gewisse Abenteuerlust des Franken.

Unvergessen sind die Bilder des MP Beckstein, als er im Juli 2009 bei einer Kanutour durch die Everglades in Florida fast von einem Alligator verspeist wurde. Schildkröten und Alligatoren wollte er gemeinsam mit seiner Frau in den Everglades beobachten, als sie mit ihrem Kanu enterten und so den Beobachteten wohl eher unfreiwillig sehr nahe kamen. Schon damals im Juli 2009 hatte Beckstein seine Reise nach Tibet im Oktober angekündigt, die er auch tatsächlich durchführte. Drei Wochen auf über 3.000 Meter und ein Besuch des Basislager auf der chinesischen Seite des Mount Everest in 5300 Meter Höhe waren Teil seines Urlaubs in Tibet. Während andere von einem genüsslichen Leben am Strand träumen, hat sich Beckstein mit dieser Reise nach Tibet offenbar ein Kindheitstraum erfüllt, den ich nur allzu gut nachempfinden kann, da ich den gleichen Traum empfinde.

Das Hochland von Tibet umfasst im südlichen Teil das Gebirge des Himalaya und liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 4.500 Meter.  Das „Dach der Welt“ ist die höchst gelegene Region der Welt mit wüstenhaft trockenem Klima. Nirgendwo auf der Welt kann man dem Himmel so nahe kommen. Tibet ist eine autonome Provinz der Volksrepublik China und umfasst ein Gebiet von 1,2 Millionen km² und die die Hälfte des tibetischen Kulturraum. Die meisten Bewohner leben in den Städten Chamdo, Shigatse und Lhasa, wobei letztere wohl die bekannteste Stadt Tibet`s ist.

Wie Günter Beckstein über die Medien berichtet, erlebte er dort eine

“unglaubliche Frömmigkeit”, die ihm aber inhaltlich sehr wesensfremd erschien. Der tibetische Buddhismus sei nämlich eher gekennzeichnet durch eine Unterwürfigkeit gegenüber ­Buddha und nicht durch die Liebe (die er wohl angesichts der Lehren des 14. Dalai Lama erwartet hatte). Er beobachtete Menschen, die tausend Kilometer und mehr pilgern und sich dabei nach jedem Schritt zu Boden werfen und wieder aufstehen.”

Der Tourismus in Tibet hat durch die in 2006 fertiggestellte Bahnverbindung zwischen Peking und Lhasa einen enormen Impuls erhalten. Schon im Jahr 2007 stieg die Zahl der Touristen in Tibet um 60,4 % auf 4,02 Millionen, gefolgt von weiteren Steigerungen in den Jahren 2008 und 2009. Damit hat sich der Tourismus in Tibet neben der Landwirtschaft zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor entwickelt.



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Tags: Beckstein, Franken, Ministerpräsident, Urlaub

2 Kommentare auf "Beckstein sucht das Abenteuer im Urlaub"

  1. Heiner sagt:

    “Unvergessen sind die Bilder des MP Beckstein, als er im Juli 2009 bei einer Kanutour durch die Everglades in Florida fast von einem Alligator verspeist wurde.” – wo finde ich diese Bilder? Habe das damals wohl verpasst.
    Ansonsten hat Herr Beckstein wahrscheinlich recht mit seiner Aussage über die frommen Tibetaner, die ja ohnehin selten geworden sind..

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