Vorbereitung auf die Skisaison 2009/2010
Okt 27th, 2009 | By Watzmann | Category: Reisen
Auf der Zugspitze hat die Skisaison 2009/2010 schon begonnen. Für eine sorgenfreie Abfahrt auf 2 Brettern in Bayern`s Skigebieten kommt hier der Schnellcheck.
Wer mit dem Skifahren gleich voll durchstarten will, sollte schon jetzt mit einem gezielten Training zum Muskelaufbau beginnen. Skifahren beansprucht andere Muskeln als der normale Alltag, die daher etwas Zeit benötigen, um sich zu entwickeln. Beim Skifahren werden besonders die Oberschenkel und die Rückenmuskulatur belastet. Viele Volkshochschulen, Skischulen und Sportvereine bieten schon jetzt günstige Kurse zur Vorbereitung auf die Skisaison an. Ein frühzeitiges Training vermindert die Verletzungsgefahr beim Skifahren erheblich; nicht umsonst passieren die meisten Unfälle am 3, 4 oder 5 Tag, weil dann untrainierte Muskeln ermüdet sind.
Anfänger lassen sich beim Kauf ihrer Ausrüstung am besten von einem Fachmann in einem der vielen Fachgeschäfte beraten. Grundsätzlich gilt: je weniger Erfahrung, desto weniger stark taillierte Skier. Je schwerer der Fahrer, desto länger der Ski. Fortgeschrittene können sich auch in den meisten Skigebieten neue Modelle ausleihen und vor Ort ausgiebig testen, so dass man die “Katze im Sack kaufen muss”. Für ein tolles Fahrgefühl sind jedoch nicht nur die Skier verantwortlich, sondern auch die Skischuhe, die optimal passen sollten. Hier gilt beim Kauf also: “Zeit lassen und ausgiebig testen”. Bei der Bekleidung sollte man darauf achten, dass sie atmungsaktiv, wasserdicht und möglichst eng anliegend ist. Unterwäsche oder T-Shirts aus Baumwolle sind eher ungeeignet, da sie die Feuchtigkeit vom Körper aufnehmen und schnell nass werden. Da kann man sich im Lift schnell eine Erkältung holen. Funktionsbekleidung ist nicht mehr so teuer wie früher, aber gerade beim Skifahren enorm komfortabel.
Immer mehr Skifahrer tragen auch auf der Piste einen Helm, der im Falle eines Sturzes weitreichende Sicherheit bietet. Der Unfall des Ministerpräsidenten Althaus mit Todesfolge war hier ein erschreckendes Beispiel, was ohne Helm passieren kann. In Deutschland ist der Helm keine Pflicht, in Italien für Kinder bis 14 Jahre dagegen schon. Kleiner Tipp am Rande: Am besten kauft man die Brille zusammen mit dem Helm, damit beides zusammenpasst. Den sportlichen Skifahrern sind auch Protektoren empfohlen, speziell für den Rücken. Beim Kauf von Rückenprotektoren sollte man jedoch unbedingt die Beratung eines erfahrenen Verkäufers in Anspruch nehmen, da diese genau an den Körper angepasst werden müssen. Brillenträger sollten sich auch mal mit dem Thema Kontaktlinsen beschäftigen, weil eine Abfahrt ohne Schutzbrille nicht nur gefährlich, sondern auch grob fahrlässig ist.
Auch das beste Training und die teuerste Ausrüstung schützt nicht hundertprozentig vor Unfällen. Vor dem Skiurlaub sollte man deshalb seine Versicherung und die Bedingungen im einzelnen prüfen. Was ist versichert und was nicht, vor allem wenn es ins Ausland geht. Zu denken ist an den Rettungseinsatz im Berg bei schweren Brüchen, die extrem teuer werden können. Sind diese Leistungen in der Krankenversicherung nicht enthalten, sollten sie über eine Zusatzversicherung bzw. Auslandskrankenversicherung abgesichert werden. Ansonsten hilft auch eine Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein, die automatisch eine Versicherung bei Unfällen im Berg beinhaltet.
Beim frühzeitigen Kauf einer Saisonkarte kann man ein paar Euros sparen, vor allem in den bayerischen Skigebieten und insbesondere in den Alpenplus-Skigebieten. Am Spitzingsee und Tegernsee geht es mit dem großen Winteropening am 26. November los.










