Palais an der Oper

15. Juli 2010 | Von | Kategorie: Shopping

Anstelle der alten Residenzpost entsteht das Palais an der Oper, ein weiteres Prachtstück an der Maximilianstrasse in München, gegenüber vom Max-Joseph-Platz. 

Am 6. Juli. 2010 war Grundsteinlegung für die neue Immobilie an der Maximilianstrasse gegenüber vom Max-Joseph-Platz, wo anstelle der ehemaligen Residenzpost das Palais an der Oper entstehen soll. Im Herbst 2012 wollen die neuen Mieter einziehen, natürlich alle bis in die Fingerspitzen gespannt auf ihr neues Zuhause. Und die neuen Mieter des Palais an der Oper versprühen schon jetzt einen Hauch von Luxus, der die Maximilianstrasse seit jeher umgibt.

Der französische Konzern LVMH plant hier einen Flagship-Store. Hinter dem Kürzel LVMH verbirgt sich übrigens Moët Hennessy Louis Vuitton, die edelsten Luxusmarken schlechthin. Louis Vuitton ist in der Maximilianstrasse ja bereits mit einem Shop vertreten und will nun sogar seine Deutschlandzentrale aus Düsseldorf hierher ins Palais an der Oper verlegen. Dann gibt es an der Maximilianstrasse also noch mehr Taschen und Accessoires der Marke Louis Vuitton zu kaufen. Im Bereich der Gastronomie hat sich die Kuffler Gruppe durchgesetzt, die Nr. 1 unter den TOP 10 der Gastronomie-Betriebe in München. Die Kuffler Gruppe betreibt u.a. das Spatenhaus gegenüber der alten Residenzpost und das Seehaus im Englischen Garten. Geplant ist ein Restaurant mit rund 400 Sitzplätzen im Innenbereich und 180 Plätzen auf der Terrasse unter den berühmten Arkaden der Residenzpost. Das Restaurant im Palais an der Oper ist als Highlight der Kuffler Gruppe geplant, mit entsprechenden Investitionen. Weitere Boutiquen, Lokale, Büros und Wohnungen der gehobenen Kategorie sollen die entsprechenden Einnahmen für das Immobilienprojekt an prominenter Stelle gegenüber dem Max-Joseph-Platz und der Oper bringen.

Oper am Max-Joseph-Platz München

Oper am Max-Joseph-Platz München

Lange stand es ja nicht gut um die neue Immobilie am Max-Joseph-Platz, da die LBBW in der Finanzkrise in Schwierigkeiten geraten war und das gesamte Projekt nochmals auf den Prüfstand gestellt wurde. Währenddessen wurden die Bauarbeiten gestoppt und es klaffte ein riesiges Loch hinter der wunderschönen Fassade von Leo von Klenze, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Maximilianstrasse, die immerhin zu den teuersten Immobilien-Standorten in München gehört und eins der schönsten Luxushotels in München bietet. Auch Rudolph Moshammer hatte hier seinen Laden.

Leo von Klenze Fassade am Max-Joseph-Platz

Leo von Klenze Fassade am Max-Joseph-Platz

Oberbürgermeister Christian Ude konnte es sich in seiner feierlichen Ansprache zur Wiederaufnahme der Bauarbeiten nicht verkneifen, einen kleinen Seitenhieb auf die Investoren einzubauen:

“Ich bin froh, dass die Bauherren die Wirtschaftlichkeit der Immobilie vor Baubeginn noch mal überprüft hätten – und nicht erst danach.”

Im Herbst 2012 soll das Palais an der Oper fertig werden, so hoffen jedenfalls die Investoren und das hässliche Loch hinter der Fassade sollte also bald geschlossen sein.



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