München und die Bewerbung um Olympia 2018

17. März 2009 | Von | Kategorie: Olympia 2018, Sport

Noch laufen die Vorbereitungen für die Münchner Bewerbung um die Olympischen Winterspiele in 2018.

Nachdem der ursprünglich geplante Geschäftsführer der Münchner Bewerbungs- Gesellschaft Wilfried Spronk schwer erkrankt ist und einige Irritationen um dessen Ersatz entstanden sind, führt nunmehr ein Duo, bestehend aus Richard Adam von der Marketinggesellschaft Bayern Tourismus und Bernhard Schwank vom Deutschen Olympischen Sportbund, die Geschäfte. Die neuen Räume sind inzwischen auch bezogen im Agnes-Pokels-Bogen. Von hat man den Olympiapark und die Zeltdächer stets im Blick, so dass auch das Ziel für 2018 stets klar sein sollte: Olympische Winterspiele 2018 in München. Im Agnes-Pokels-Bogen befindet sich das neue Münchner Technologiezentrum.

Veranschlagt sind 30 Millionen Euro Kosten bis zur Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitee im Juli 2011, die durch private Investoren gedeckt werden sollen. Das ist natürlich keine leichte Aufgabe in einer Zeit, wo die Umsätze und Erträge der großen Firmen weg brechen. Bislang halten sich die privaten Konzerne auch zurück mit Zusagen zur Finanzierung der Münchner Bewerbung um Olympia. Zumindest das erste Geschäftsjahr 2009 ist gesichert.

Im Oktober 2009 will München und der Deutsche Olympische Sportbund seine Bewerbung um die Olympischen Spiele 2018 offiziell bekannt geben. Bis dahin müssen die Verantwortlichen wissen, wie die offizielle Bewerbung für Olympia 2018 aussehen soll. Das offizielle Münchner Bewerbungsbuch ist dann im März 2010 dem IOC vorzulegen.

Bis dahin müssen die Planungen und Diskussionen abgeschlossen sein, in welchen Sportstätten welche Wettbewerbe stattfinden, wie die Zuschauer dorthin gelangen, wo Zuschauer, Athleten und olympische Funktionäre untergebracht werden können. Und nicht zuletzt muss geklärt sein, welche Kosten entstehen und wer das bezahlt bzw. finanziell garantiert. Eine Vorentscheidung des IOC über die Bewerber für Olympia 2018 – ca. drei bis vier – wird dann im Juli 2010 erwartet. Sofern München zum engeren Kreis der Bewerber gehört, bleiben den Verantwortlichen nochmals ein Jahr Zeit, die bisherige Bewerbung in Kurzform auf den vollständigen Umfang aufzupeppen.

Viel Arbeit wartet auf die Bewerber- Gesellschaft. Eine Menge Personen, Städte, Gemeinden, Verbände, Vereine etc. müssen in die Planung einbezogen werden, insbesondere der DOSB, die Stadt München, Garmisch- Partenkirchen, Schönau am Königssee, die Staatskanzlei und das Innenministerium des Bundes.

Mit den ersten Planungen wurde das Frankfurter Planungsbüro Albert Speer & Partner und Pro Projekt beauftragt. Hier sollen die Grundlagen für die Bewerbung um Olympia 2018 erarbeitet werden. Das Büro Albert Speer & Partner war auch schon für die Leipziger Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele 2016 tätig, was ja bekanntermaßen nicht so erfolgreich war.  Man darf also hoffen, das die Arbeit dieses Mal erfolgreicher sein wird.



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