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	<title>Bayern Magazin &#187; Mazerat</title>
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	<description>Geschichten und Bilder aus München und Bayern</description>
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		<title>The Duke Gin Munich Dry</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 22:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kudo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Münchner brennen in der bayerischen Bierhauptstadt München den ersten bayerischen Gin namens &#8220;The Duke Gin Munich Dry&#8221;. Die beiden Münchner Schnapsbrenner heißen Maximilian Schauerte und Daniel Schönecker, der eine studierter Pharmazeut, der andere Historiker. Wenn man über Gin spricht, denkt man ja zunächst an England und Queen Mum und nicht an München. Mit der<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://bavarianspaces.de/index.php/essen-trinken/the-duke-gin-munich-dry/2299/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Münchner brennen in der bayerischen Bierhauptstadt München den ersten bayerischen Gin namens <strong>&#8220;The Duke Gin Munich Dry&#8221;</strong>.<span id="more-2299"></span></p>
<p>Die beiden Münchner Schnapsbrenner heißen <strong>Maximilian Schauerte und Daniel Schönecker</strong>, der eine studierter Pharmazeut, der andere Historiker. Wenn man über Gin spricht, denkt man ja zunächst an England und Queen Mum und nicht an München. Mit der <strong>Destillerie</strong> in der Maxvorstadt treten die beiden nun in die Fußstapfen von Florian Stetter, der sich mit seinem selbst gebrannten bayerischen <a title="SLYRS" href="http://bavarianspaces.de/index.php/essen-trinken/slyrs-bavarian-single-malt-whisky/2146/">Whisky aus Schliersee namens SLYRS</a> bereits einen Namen im In- und Ausland gemacht hat.</p>
<p>Jeder kennt die farblose <strong>Spirituose Gin</strong>, die Bestandteil unzähliger Cocktails und Longdrinks ist. Die Rezepte für die Herstellung von Gin sind ebenso gut gehütete Geheimnisse wie beim <a title="Whisky" href="http://www.whisky-journal.de/" target="_blank">Whisky</a> oder beim Brauen von Bier. Meistens dienen jedoch Getreide oder Melasse als Grundstoffe, die mit verschiedenen Gewürzen aromatisiert werden, darunter vor allem Koriander und Wacholderbeeren. Welche Gewürze und in welcher Konzentration aber wirklich Eingang in das fertige Produkt finden, wissen meistens nur die Hersteller selbst. So kann es sein, dass bei der Herstellung von Gin bis zu 120 verschiedene Zutaten als Aromen und Wirkstoffe eingesetzt werden, die in München alle aus rein biologischem Anbau stammen. Auch <strong>The Duke Gin (Munich Dry)</strong> wird mit der klassischen Grundzutat der Wacholderbeere hergestellt. Hinzu kommen Koriander, Zitronenschalen, Angelikawurzel, Lavendelblüten, Ingwerwurzel, Orangenblüten, Kubebenpfeffer und 6 weitere geheime Drogen. Namensgeber für den herrlichen Nam &#8220;The Duke Gin&#8221; ist übrigens <strong>Herzog Heinrich der Löwe</strong>, <a title="Herzog Heinrich und die Gründung von München" href="http://bavarianspaces.de/index.php/geschichte/marienplatz-und-mariensaule/404/">Gründervater der bayerischen  München</a> in 1158.</p>
<p>Nach EU-Vorschriften muss Gin mindestens 37,5% Prozent Alkohol haben, um sich als solchen zu benennen. Ein guter Gin sollte aber schon 45% Alkohol haben, damit die Gewürze nicht allzu dominant wirken. Diese Hürde erreicht auch der Münchner The Duke Gin, der von den Machern Schauerte und Schöncker zweimal im Kupferkessel gebrannt wird. Auch die Herstellung erfolgt klassisch, indem die Kräuter und Gewürze in einem Alkoholbad angesetzt werden. Das Mazerat wird anschließend in den Kupferkessel gegeben und bei geringen Temperaturen destilliert. Die anschließende zweifache Filtration sorgt für ein klares und reines Aussehen des Destillats. Abfüllung, Etikettierung und Verpackung ist bei den <a title="Existenzgründung" href="http://www.iyotta.de/index.php/existenzgruendung.html" target="_blank">Existenzgründern</a> noch reine Handarbeit.</p>
<p>Historische Dokumente von 1600 berichten schon vom Wacholderschnaps namens Genever, den englische Soldaten während des Holländisch-Spanischen Krieg kennen lernten. In England wurde der Genever später kurzerhand in Gin umgetauft. Bis zum Erlass des sog. Gin Act in 1791 brannten die Engländer vor allem raue und harte Brände mit unterschiedlichem Alkoholgehalt. Danach etablierte sich der London Dry Gin, eine 4-fache Destillation in Kupferkesseln, die zu einem besonders runden und trockenen Geschmack des Gin führte.</p>
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