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	<title>Bayern Magazin &#187; Weltkrieg</title>
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	<description>Geschichten und Bilder aus München und Bayern</description>
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		<title>Olympia 2018 in Bayern? Kein Interesse</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 19:16:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Olympia 2018]]></category>
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		<description><![CDATA[NOlympia 2018 in München und Garmisch-Partenkirchen auf dem Vormarsch. Die Bewerbungsgesellschaft München 2018 und Willy Bogner brauchen mehr Geld. Olympische Spiele in Deutschland waren in der Geschichte bislang nicht von Glück und Frieden gesegnet. Die VI. Olympischen Sommerspiele 1916 in Berlin mussten wegen des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs abgesagt werden. Nach Kriegsende wurde Deutschland als<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://bavarianspaces.de/index.php/olympia-2018/nolympia-2018-boomt/3253/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NOlympia 2018 in München</strong> und Garmisch-Partenkirchen auf dem Vormarsch. Die Bewerbungsgesellschaft München 2018 und Willy Bogner brauchen mehr Geld. <span id="more-3253"></span></p>
<p><strong>Olympische Spiele in Deutschland</strong> waren in der Geschichte bislang nicht von Glück und Frieden gesegnet. Die <strong>VI. Olympischen Sommerspiele 1916 in Berlin</strong> mussten wegen des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs abgesagt werden. Nach Kriegsende wurde Deutschland als offizieller Kriegsverursacher bis 1925 aus der olympischen Gemeinschaft ausgeschlossen. Ebenso standen die <a title="Olympische Spiele 1936 in Berlin" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_1936" target="_blank">XI. Olympischen Spiele 1936 in Berlin</a> unter keinem guten Stern. Nachdem Adolf Hitler und die NSDAP 1933 in Deutschland die Regierung übernahmen und die Diskriminierung der Juden in Deutschland bereits nicht mehr zu verleugnen war, spielte die USA bereits mit dem Gedanken, die Olympischen Spiele in Berlin zu boykottieren. Die Einhaltung der „olympischen Charta“ schien in Deutschland nicht gewährleistet. Im Nachhin hatten die Kritiker Recht, konnten sich aber gegen die Befürworter für die Olympischen Spiele in Berlin letztendlich nicht durchsetzen. Die Olympischen Sommerspiele 1936 wurden im August 1936 in Berlin ausgetragen, wobei die meisten Wettkämpfe auf dem Olympiagelände in Berlin stattfanden, mit dem Olympiastadion als zentrale Arena. Berlin stellte damals sogar einen neuen Teilnehmerrekord auf. In den Jahren 2000 bis 2004 wurde das Olympiastadion Berlin für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 grundlegend umgebaut und modernisiert. Die Einweihung des neuen Olympiastadions erfolgte am 31. Juli und 1. August 2004 mit einem Megakonzert, bei dem unter anderen auch Nena und Pink auftraten. Unvergessen ist auch das Viertelfinale Deutschland gegen Argentinien während der WM 2006, bei dem der legendäre Spickzettel für Jens Lehmann ins Spiel kam. So gesehen muss Berlin noch heute dem IOC dafür dankbar sein, dass die Olympischen Spiele 1936 hier stattfanden. Ansonsten wären die <a title="Kleinanzeigen Berlin" href="http://www.anounz.de/" target="_blank">Kleinanzeigen Berlin</a> um eine Kategorie ärmer, weil es dann keine Karten für Megakonzerte oder Endspiele im Olympiastadion Berlin geben würde.</p>
<p>Auch die <a title="Olympische Spiele 1972 München" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_1972" target="_blank">Olympischen Sommerspiele 1972 in München</a> wurden durch die Geiselnahme und Ermordung israelischer Athleten überschattet. So blieben die Olympischen Spiele 1972 in München immer verbunden mit dem schrecklichen Attentat auf Sportler aus Israel, auch dank des Films &#8220;München&#8221;.</p>
<p><object width="599" height="362" data="http://www.youtube.com/v/Z-8Ik27_6Uw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Z-8Ik27_6Uw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Zuletzt war es die Stadt <strong>Leipzig</strong>, die sich erfolglos als Gastgeber für Olympische Spiele beworben hatte. Die Stadt Leipzig erhielt nicht einmal den Status als &#8220;Canditate City&#8221;. Thomas Bach kommentierte die damalige Entscheidung des IOC wie folgt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Man braucht einen langen Atem, um Olympische Spiele zu  bekommen. Für Leipzig sind sie gegenwärtig eine halbe Nummer zu groß.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun sollten also die deutschen Hoffnungen für die <a title="Olympia 2018" href="http://bavarianspaces.de/index.php/category/olympia-2018/">Olympia 2018</a> auf München und den Partnerstädten Garmisch-Partenkirchen, Berchtesgaden und Oberammergau ruhen. Deutsche Hoffnungen? Hat es eigentlich jemand außerhalb von Bayern schon registriert, dass sich München für Olympia 2018 beworben hat? Oberammergau? Nicht mehr dabei. Garmisch-Partenkirchen? Nicht wirklich begeistert von Olympia. München? Kein Geld.</p>
<p>Oberammergau hat sich <a title="Bürgerbegehren Oberammergau gegen Olympia 2018" href="http://bavarianspaces.de/index.php/politik/volksbegehren-in-oberammergau-gegen-olympia-2018/3063/">per Bürgerbegehren aus Umweltgesichtspunkten</a> bereits als möglicher Austragungsort für Olympische Spiele verabschiedet. In <a title="Garmisch-Partenkirchen " href="http://bavarianspaces.de/index.php/politik/entscheidungen-bewerbung-olympia-2018/2316/">Garmisch-Partenkirchen</a> formieren sich aktuell die Anhänger von NOlympia 2018. Und in München wird heftig über das Budget der Bewerbungsgesellschaft München 2018 verhandelt. Bei allem Wohlwollen für die Münchner Bewerbung fehlt mir der rote Faden, die klare Linie und die Überzeugung aller, dass Olympische Spiele in Bayern absolut erwünschenswert sind.</p>
<p><a title="Willy Bogner" href="http://bavarianspaces.de/index.php/sport/interview-mit-willy-bogner/2603/">Willy Bogner</a> sollte der Bewerbung nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Besetzung der Geschäftsführung der Bewerbungsgesellschaft München 2018 neuen Schwung verleihen. Schwung haben jedoch scheinbar nur die Gegner von Olympia 2018 erhalten. Zuletzt ging es auch ums Geld, das vorne und hinten fehlt. Irgendwer hat irgendwann den Grundsatz aufgestellt, dass die Bewerbung nur aus privaten Mitteln finanziert werden muss, weil öffentliche Gelder nicht vorhanden sind. Nach dem Motto, Bayern muss sparen. <img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/2db0c770e61f4ab9bd40eb54df42d169" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Ruhmeshalle und Bavaria an der Theresienwiese</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 20:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kudo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Ruhmeshalle und die Bavaria bilden die berühmtesten Sehenswürdigkeiten am Rande der Theresienwiese und sind eine Besichtigung allemal wert. Die Ruhmeshalle und die Bavaria bilden auf der Theresienhöhe ein Ensemble im Stil der alten Akropolis in Athen, das im Auftrag von König Ludwig I dort errichtet wurde. Gemeinsam mit seinem Baumeister Leo von Klenze prägte<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://bavarianspaces.de/index.php/oktoberfest/ruhmeshalle-und-bavaria/2287/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Ruhmeshalle und die Bavaria</strong> bilden die berühmtesten Sehenswürdigkeiten <strong>am Rande der Theresienwiese</strong> und sind eine Besichtigung allemal wert.<span id="more-2287"></span></p>
<p>Die <strong>Ruhmeshalle und die Bavaria</strong> bilden auf der Theresienhöhe ein Ensemble im Stil der alten Akropolis in Athen, das im Auftrag von <strong>König Ludwig I </strong>dort errichtet wurde. Gemeinsam mit seinem <strong>Baumeister Leo von Klenze</strong> prägte König Ludwig I das Stadtbild von München wie kaum ein zweiter. Er war ein Freund der Klöster und des akademischen Geistes und beschäftigte sich selbst mit Malerei und Dichtung.</p>
<p>Als <strong>Kronprinz Ludwig</strong> nach dem Tod seines Vaters 1825 den Königsthron von Bayern übernahm, träumte er bereits von seinem <strong>„Isar-Athen“</strong> mit monumentalen Plätzen und Bauten. Während seine Kindheit und Jugend von der französischen Revolution und den nachfolgenden Napoleon-Kriegen beeinflusst wurde, sehnte er sich als Kronprinz nach einem „Baiern aller Stämme“ und einer „größeren deutschen Nation“. In dieser Phase plante Ludwig ein patriotisches Denkmal in der Residenzstadt München und ließ sich hierfür schon 1809 von dem Historiker Lorenz Westenrieder ein Verzeichnis berühmter bayerischer Vertreter aller Stände und Berufe anfertigen. Ca. 20 Jahre später wurde diese Liste in seinem Auftrag von seinem Innenminister Eduard von Schenk – inzwischen war Ludwig König von Bayern &#8211; erneuert und ergänzt.</p>
<p>Zu der Ausschreibung für eine <strong>Ruhmeshalle oberhalb der Theresienwiese</strong> mit Platz für 200 Büsten lud König Ludwig I die damals besten und namhaftesten Baumeister ein:</p>
<ul>
<li>Friedrich von Gärtner,</li>
<li>Leo von Klenze,</li>
<li>Joseph Daniel Ohlmüller und</li>
<li>Georg Friedrich Ziebland.</li>
</ul>
<div id="attachment_2288" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://bavarianspaces.de/wp-content/uploads/2009/11/ruhmeshalle_entwurf_klenze.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-full wp-image-2288" title="Ruhmeshalle nach Leo von Klenze" src="http://bavarianspaces.de/wp-content/uploads/2009/11/ruhmeshalle_entwurf_klenze.jpg" alt="Ruhmeshalle nach dem Entwurf von Leo von Klenze" width="200" height="116" /></a><p class="wp-caption-text">Entwurf von Leo von Klenze</p></div>
<p>Als damaliger Hofbaumeister des Königs hatte <strong>Leo von Klenze</strong> entscheidende Vorteile, da er zum einen die Wünsche seines Auftraggebers bestens kannte und darüber hinaus auch die Entwürfe seiner Konkurrenten ausführlich begutachten konnte. Daher ist es nicht überraschend, dass <a title="Ruhemeshalle, Entwurf von Leo von Klenze" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Munich_Bavaria_draft_Klenze_col.jpg&amp;filetimestamp=20060405074832" target="_blank">von Klenze`s Entwurf der Ruhmeshalle</a> im März 1834 den Zuschlag erhielt. Er plante die Ruhmeshalle mit einer dorischen Säulenhalle im Hintergrund und einer Kolossalstatue im Vordergrund.</p>
<p>Die <strong>Errichtung der Ruhmeshalle</strong> erfolgte in den Jahren von 1843 bis 1853 tatsächlich nach von Klenze`s Planungen. Nach Fertigstellung der Ruhmeshalle wurden 1853 die Büsten von 74 besonders ehrenswerten Bayern aufgestellt, 1868 kamen weitere 10 hinzu. Die Büste von König Ludwig I wurde erst 1888 anlässlich seines 100. Geburtstags in der Ruhmeshalle aufgestellt und mit folgender Inschrift ergänzt:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">„König Ludwig I zur Feier seines 100. Geburtstages das dankbare München.“</p>
</blockquote>
<p>Die Ruhmeshalle selbst ist 68 Meter breit, 32 Meter und steht auf einem 4,3 Meter hohen Sockel. Das Dach wird von der Rückwand und 48 dorischen Säulen getragen, die eine Höhe von rund 7 Meter und einen Durchmesser von 1,25 Meter haben.</p>
<p>Nachdem die Ruhmeshalle und die darin aufgestellten Büsten 1944 <strong>während eines Luftangriffs im 2. Weltkrieg schwer beschädigt</strong> worden war, dauerte es bis 1966, als der Bayerische Ministerrat den <strong>Wiederaufbau der Ruhmeshalle </strong>und die Fortführung der Ehrung bayerischer Persönlichkeiten durch Aufstellung ihrer Büste beschloss. Die Sanierung war 1972 abgeschlossen und die Ruhmeshalle konnte am 26. Oktober 1972 mit den erhaltenen und sanierten Büsten wieder eröffnet werden.</p>
<p>Für die Auswahl der Persönlichkeiten ist der <strong>Bayerische Ministerrat</strong> zuständig, der durch eine Expertenkommission aus dem Bayerischen Kultusministerium, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Bayerischen Schlösserverwaltung, dem Haus der Bayerischen Geschichte, dem Bayerischen Finanzministerium und der LMU beraten wird.</p>
<p class="mceTemp">
<dl id="attachment_2297" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://bavarianspaces.de/wp-content/uploads/2009/11/bavaria_konzert.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-full wp-image-2297" title="Bavaria" src="http://bavarianspaces.de/wp-content/uploads/2009/11/bavaria_konzert.jpg" alt="Bavaria" width="200" height="300" /></a> © 2009 Bavaria
</dt>
</dl>
<p>Die <strong>Kolossalstatue der Bavaria</strong> bildet eine künstlerische Einheit mit der Ruhmeshalle im Hintergrund. Die ersten Skizzen zur Bavaria hatte von Klenze schon in seinem Entwurf des gesamten Ensembles nach dem <strong>Vorbild alter Kolossalstatuen der Antike</strong> angefertigt. Vorbilder waren der Koloss von Rhodos, die Zeusstatue des Phidias und besonders die Athena Parthenos. Es ist sogar theoretisch möglich, dass ein Teil der Bronze für die Bavaria einst Bestandteil des Koloss von Rhodos war.  Nachdem von Klenze den Zuschlag zur Errichtung des Ensembles bestehend aus Ruhmeshalle und Bavaria erhalten hatte, fertigte er weitere Skizzen nach griechischem Vorbild an.</p>
<p>Da die Statue sowohl nach von Klenze`s Vorstellungen als auch nach Ludwig`s Wünschen <strong>in Bronze gegossen</strong> werden sollte, bezog er den <strong>Bildhauer Ludwig Schwanthaler, den Erzgießer Johann Baptist Stiglmaier sowie dessen Neffen Ferdinand von Miller</strong> in die weitere Gestaltung und Herstellung der Bavaria-Statue mit ein. Während sich Schwanthaler mit seinen ersten Entwürfen noch an das antike Vorbild im Sinne von Klenze hielt, verlieh er der Statue im weiteren Verlauf seiner Entwürfe zunehmend eine „germanische“ Erscheinung mit typisch „deutschem“<span> </span>Charakter. Den Kopf und die erhobene Hand zierte er mit einem <strong>Eichenkranz</strong> und an ihrer Seite erschien das <strong>gezogene Schwert</strong> als Zeichen ihrer Wehrhaftigkeit. Zu ihren Füßen platzierte Schwanthaler einen <strong>Löwen</strong>, die schon immer als Wappentier der Wittelsbacher fungierten.</p>
<p>Die Anfertigung der endgültigen Entwürfe für die Bavaria-Statue erfolgte in den Jahren 1839 bis 1843. Schwanthaler erlebte jedoch den Beginn der Gießerei nicht mehr, weil er kurz vorher im April 1844 noch verstorben ist. Als erstes wurde im September 1844 der Kopf der Bavaria gegossen, im Januar und März 1845 folgten Arme, am 11. Oktober 1845 das Bruststück. Der letzte große Guss für das Unterteil fand am 1. Dezember 1849 statt. Die <strong>Aufstellung und Enthüllung der Bavaria</strong> erfolgte während des <strong>Oktoberfests 1850</strong>. Die Kosten für die Herstellung der Statue bezahlte Ludwig nach seiner Abdankung als König von Bayern am 20. März 1848 größtenteils aus privaten Mitteln. Eine Besonderheit der Bavaria ist die <strong>Wendeltreppe in ihrem Inneren</strong>, auf der man bis in ihren Kopf hinaufsteigen kann, um von dort einen unvergleichlichen Blick auf das Oktoberfest zu genießen.</p>
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		<title>Herzlichen Glückwünsch an Willy Heide</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 16:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kudo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der ehemalige Wiesnwirt und Gastwirt der Heide Volm Willy Heide feiert dieses Wochenende seinen 90. Geburtstag und denkt noch nicht ans Aufhören.  Willy Heide kam am 30. Oktober 1919 im Gasthaus Passauer Hof auf der Schwanthaler Höhe auf die Welt und tollte als kleiner Bua schon auf der Theresienwiese herum. In seinen 90 Jahren hat<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://bavarianspaces.de/index.php/menschen/willy-heide-feiert-90-geburtstag/2172/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ehemalige Wiesnwirt und Gastwirt der Heide Volm <strong>Willy Heide</strong> feiert dieses Wochenende seinen 90. Geburtstag und denkt noch nicht ans Aufhören. <span id="more-2172"></span> <strong>Willy Heide</strong> kam am 30. Oktober 1919 im Gasthaus Passauer Hof auf der Schwanthaler Höhe auf die Welt und tollte als kleiner Bua schon auf der Theresienwiese herum. In seinen 90 Jahren hat er die Stadt München und das <a title="Oktoberfest" href="http://bavarianspaces.de/index.php/oktoberfest/">Oktoberfest</a> wie kein Zweiter beeinflusst. Seine ersten Erfahrungen in Gastronomie und Gastfreundschaft machte Willy Heide im Gasthaus seiner Eltern. 1931 kauften die Eltern eine Gaststätte in Planegg, aus der sie mit viel Fleiß und Arbeit die heutige <strong>Heide Volm</strong> entwickelten. Nur 5 Jahre später war der Vater Georg Heide schon Wiesnwirt der Bräurosl und der Sohn arbeitete sich vom Tellerwäscher zum Wiesnwirt hoch, der er 1953 selber wurde.</p>
<p>Dazwischen lagen dunkle Zeiten für Willy Heide, der 1939 mit 20 Jahren eingezogen und als Soldat der Wehrmacht während des 2. Weltkrieg durch die Welt geschickt wurde. Russland und Südfrankreich waren einige seiner Stationen, begleitet von Krankheiten, Hunger und Leid. Außerdem befand er sich auch 4 Jahre in Kriegsgefangenschaft in Lybien. Erst 1948 durfte Willy Heide wieder heimkehren, wo er sich sofort an den Wiederaufbau der <a title="Heide Volm" href="http://www.heidevolm.de/" target="_blank">Heide Volm</a> machte, die während des Krieges zerstört wurde. Auch beim ersten Oktoberfest nach Ende des Krieges war Willy wieder dabei, zunächst als Sohn des Wiesnwirt Georg Heide, ab 1953 selbst <strong>Wiesnwirt der Bräurosl</strong>.</p>
<div id="attachment_2171" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://bavarianspaces.de/wp-content/uploads/2009/10/oktoberfest_festzelte.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-full wp-image-2171 " title="Oktoberfest Festzelte" src="http://bavarianspaces.de/wp-content/uploads/2009/10/oktoberfest_festzelte.jpg" alt="© 2009 Oktoberfest Festzelte" width="500" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">© 2009 Oktoberfest Festzelte</p></div>
<p>Als sein Freund und damaliger <strong>Sprecher der Wiesn-Wirte</strong> Richard Süssmeier 1984 infolge einer Konfrontation mit dem Kreisverwaltungsreferent Peter Gauweiler seine Konzession verliert, übernimmt er auch dessen Amt als Sprecher. Nach und nach führte er seinen Sohn Georg Heide in die Geschäfte der Bräurosl ein und übergab sie schließlich 2001 vollständig an seinen Sohn und dessen Frau. Er selbst ist nach wie vor Wort Wirt der Heide Volm geblieben und will das auch noch in den nächsten Jahren sein. An diesem Wochenende wird jedoch gefeiert mit vielen Gästen und Freunden und Willy Heide kann aus seinen Fotoalben eine ganze Menge <a title="Fotos vom Oktoberfest auf Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/kudo88/sets/72157621781408757/" target="_blank">Bilder vom Münchner Oktoberfest</a> zeigen, darunter auch sicher viele historischen Fotos von München und der Wiesn. Leider gibt es nicht mehr so viele lebende Zeitzeugen, die eine so bewegte Geschichte mit vielen Erinnerungen aus der Vergangenheit hinter sich haben.</p>
<p>Vielleicht kramt Willy irgendwann mal in seinen Fotoarchiven und teilt seine <strong>Fotos und Erinnerungen vom Oktoberfest</strong> mit der Allgemeinheit,  zum Beispiel in <a title="Fotoalben" href="http://www.cewe-fotobuch.de/fotoalben/" target="_blank">Fotoalben</a> (sortiert nach Jahren oder Erlebnissen?). Ein solcher Einblick für die Öffentlichkeit in die Fotoalben von Willy Heide mit seinen schönsten Aufnahmen wäre sicher hochinteressant. Auf jeden Fall sagen wir auch Herzlichen Glückwunsch an Willy Heide und noch viel Spaß, Erfolg und Gesundheit in den nächsten Jahren, die noch kommen werden.</p>
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