BMW investiert in München und Bayern

4. September 2009 | Von | Kategorie: Unternehmen

BMW investiert in Bayern und macht damit deutlich, dass München und Bayern auch zukünftig die Heimat des bayerischen Traditionsunternehmen bleibt.

Noch vor wenigen Wochen war es ein Paukenschlag, als die BMW AG den Ausstieg aus der Formel 1 bekannt gab und nach Honda ein weiteres großes Automobilunternehmen die Serie “Formula 1″ verlässt. Für die Freunde des Motorsport und der Formel 1 war das eine sehr traurige Nachricht, da die Formel 1 insbesondere von den großen Automobil-Firmen wie Ferrari, Mercedes, BMW, Honda und Renault lebte. Über die Gründe für den Ausstieg aus der Formel 1 wurde viel diskutiert und geschrieben. Von BMW selbst war als Begründung zu hören, dass strategische Entscheidungen dazu führten. Von vielen Spezialisten war dagegen zu lesen, dass der langjährige Misserfolg einer der Hauptgründe für den Ausstieg war. Wie auch immer werden die weiß-blauen Boliden in Zukunft nicht mehr dabei sein bei den Rennen in Asien, wo laut der Konzernführung der BMW AG zukünftig das Wachstum stattfinden wird. So einen Anblick wie den folgenden von einem echten BMW Formel 1 Renner wird es also bis auf weiteres nicht mehr geben.

BMW F1 Bolide

@ 2009 BMW F1 Bolide

Es ist jedoch für den Standort München und auch die bayerischen Werke sehr beruhigend, dass BMW das “frei werdende Geld aus dem Ausstieg aus der Formel 1″ offenbar in die Heimat München und Bayern investieren will. Die Investitionen dienen vor allem der weiteren Modernisierung, Erweiterung und Erneuerung der Produktion.

Eine dieser strategischen Entscheidungen ist der Einstieg in die Untere Kompaktklasse 1, abgekürzt UKL1. Dahinter ist die Klasse zu verstehen, die mit einem VW Polo vergleichbar ist. Auf dieser Ebene war BMW bislang nur mit dem Mini vertreten, der “für manche Ansprüche” etwas teuer ist. Ab 2013 will also BMW mit einer neuen Fahrzeug-Familie in diese untere Kompaktklasse eintreten und dem Audi A1 und der A-Klasse von Mercedes Konkurrenz machen. Vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach Kleinwagen und dem zunehmenden Interesse der Kunden am Spritverbrauch und der Umweltbelastung ist diese Entscheidung nur konsequent.

Daneben ist die BMW AG auch als erstes Münchner Unternehmen in Erscheinung getreten, dass die Bewerbung der Landeshauptstadt München für die Olympischen Winterspiele 2018 finanziell unterstützt.



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