Schorschbock ist stärkstes Bier der Welt
30. August 2009 | Von Kudo | Kategorie: Top 10, Unternehmen
Bayern präsentiert mit dem Schorschbock aus dem fränkischen Schorschbräu nicht nur das stärkste Bier der Welt.
Nach dem stärksten Lagerbier der Welt und dem stärksten Weißbier präsentiert Dipl. Braumeister Georg Tscheuschner aus der Brauerei Schorschbräu in Gunzenhausen nun auch das stärkste Bier der Welt. Doch der Reihe nach. Dank dem Grundstück von pommes auf whatsyourplace.de habe ich diese bayerische Privatbrauerei in Gunzenhausen entdeckt, die sich auf Starkbier spezialisiert hat und schon drei meisterliche Bier-Titel führt, die auch alle zu kaufen sind.
Den ersten Titel holte sich Tscheuschner und sein Schorschbräu mit dem Schorschbock 16. Mit 16 Vol. % und einer Stammwürze von 32 % ist es das stärkste Lagerbier der Welt, dass nach deutschem Reinheitsgebot und nach reiner Gärung gebraut wird. Es folgte der 2. Meistertitel mit dem Schorschweizen 13, das mit 13 Vol. % Alkohol und 25% Stammwürze als stärkstes Weißbier daherkommt. Beide Biere von Schorschbräu sind übrigens in der Geschenkbox aus Holz zu kaufen.
Dem nicht genug, in 2009 präsentierte Schorschbräu mit dem Schorschbock 31 das stärkste Bier der Welt, das nach deutschem Reinheitsgebot und nach reiner Gärung gebraut wird. Der Schorschbock 31 ist ein Eisbock, der in Deutschland und Bayern nur selten gebraut wird, obwohl gerade die bayerische Geschichte eng mit dem Bockbier bzw. Starkbier verbunden ist. Die hohe Dichte und der hohe Alkoholwert des Eisbock entsteht dadurch, dass man dem ohnehin schon schweren Bockbier durch teilweises Einfrieren zusätzlich Wasser entzieht, daher auch der Name “Eisbock”. Nach diesem Verfahren wurde auch der Schorschbock 31 (sowie der Schorschbock 43, vgl. unten) vom Schorschbräu hergestellt, ebenso wie alle anderen extrem alkoholhaltigen Biersorten.
Quelle: Schorschbräu
Bei diesen Werten möchte man meinen, dass da einer irgendwo etwas Flüssiges aus Hopfen und Malz zusammenmischt, was nicht zusammen gehört. Doch die Biere aus der Gunzenhausener Brauerei Schorschbräu im fränkischen Seenland entstehen noch nach alter bayerischer Tradition, auch wenn es das Schorschbräu erst seit 1996 gibt. Inhaber der innovativen Privatbrauerei ist Dipl. Braumeister Tscheuschner, dessen Spezialität die Starkbiere sind.
Quelle: Schorschbräu
Update: Inzwischen ist zwischen dem bayerischen Schorschbräu und dem schottischen BrewDog ein echter Wettbewerb um den Titel “Stärkstes Bier der Welt” entbrannt, der aktuell einen bayerischen Sieger hervorgebracht hat. Das Ergebnis ist ein Schorschbock 43 mit mehr als 43% Alkohol.
Anmerkung: Eigentlich bin ich ja ein Freund von Wikipedia, aber hier zeigt sich, dass nicht alle Informationen des Online-Lexikon auch der Wahrheit bzw. der Vollständigkeit entsprechen. So findet der Schorschbock leider keinerlei Erwähnung in der Aufstellung der stärksten Biere der Welt. Ich selbst werde mich jedoch zurückhalten, weil es sonst von dem einen oder anderen abgestandenen Weißbier wieder als “unerwünschte Werbung” ausgelegt werden könnte, wenn ich hier aktiv werde.
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[...] Gattung nach ist es ein Eisbock. Wer mehr wissen will, ist hier [...]
Sehr geehrte Damen und Herren, bitte schicken Sie mir mal eine Gratisflasche vom Schorschbock 31, de stärksten Bier der Welt, zu.
Mit freundlichen Grüßen
Schyma
Adresse:
Korina Schyma
Ahornweg 13
66292 Riegelsberg
de
ist eig. schon auf wikipedia eingetragen
rein theoretisch kann eine Bierhefe überhaupt nicht über 10% Stammwürze vergären. Bei solchen Bieren wird meistens Weinhefe verwendet … für mich zählen diese Biere strikt genommen nicht mehr zu den Bieren obwohl sie aufgrund der definition des Reinheitsgebotes zu diesen zählen. Der Trinker muss selbst entscheiden ob er es wünscht…
Der Schorschbock ist als stärkstes Bier der Welt abgelöst worden von einer Brühe aus Schottland. “Tactical Nuclear Penguin” heisst der Stoff, der Dich definitiv aus den Latschn haut. Mehr dazu findest Du hier http://www.biergartler.de/2009/12/05/starkstes-bier-der-welt/
Die Ergänzung in Wikipedia.de wurde am 30. August 2009 um 20.20 Uhr vorgenommen, also offenbar von einem Leser des Bayern Magazin.