Das Oktoberfest 2009 in aller Kürze
1. August 2009 | Von Kudo | Kategorie: Veranstaltungen
Nur noch wenige Tage bis zur Eröffnung des Oktoberfest 2009 auf der Wiesn. Hier gibt es zur Einstimmung schon mal die wichtigsten Fakten in aller Kürze.
“O´zapft is” heißt es dieses Jahr am 19. September 2009, wenn der Münchner OB Ude im Schottenhamel wieder mit 2. Schlägen das erste Fass anzapft und damit das 176. Oktoberfest in München eröffnet. Danach werden bis zum 04. Oktober 2009 ca. 6.000.000 Besucher rund 60.000 Hektoliter Bier trinken und 500.000 Brathendl essen. Die Festzelte haben geöffnet von 10.00 Uhr morgens bis 22.30 abends, die Käfer Wiesn Schänke und das Weinzelt bis 1.00 Uhr nachts.
Am besten kommt man auf die Wiesn per U-Bahn (Haltestelle Theresienwiese) oder mit der S-Bahn (Haltestellen Hackerbrücke und Hauptbahnhof unter immer der Menge nach). Autofahrer aufgepasst, es wird nichts helfen, sich auf Günter Beckstein zu berufen, wenn man nach 2 Maß Bier noch hinter dem Steuer sitzt. Da droht “Lappen weg”.
Wer eine Maß Bier bestellt, sollte darauf achten, dass auch 1 Liter Bier im Glas ist. Es hat schon Schankkellner gegeben, die aus einem 200 Liter Fass 279 Maß ausgeschenkt haben. Die zulässige Differenz beträgt 10 % oder 0,1 Liter. Anderenfalls muss nachgeschenkt werden. Wundern Sie sich dann aber nicht, wenn die Bedienung recht mürrisch dreinblickt. Die Preise für eine Maß Bier betragen je nach Zelt zwischen 8,20 Euro und 8,80 Euro. In dem Preis ist die Maß nicht inbegriffen, sondern nur das Flüssige darin. Die Mitnahme eines Maßkrug wird neuerdings ohne weiteres angezeigt und endet meist mit einer Strafanzeige wegen Diebstahl. Den offiziellen Wiesnkrug gibt es im Internet zu kaufen. Der Preis beträgt 13,00 Euro, mit Zinndeckel 28,00 Euro; ansonsten gibt es auch noch den offiziellen Wiesnkrug 2008 für 12,50 Euro oder den offiziellen Wiesnkrug 2008 mit Deckel für 27,00 Euro. Empfehlenswert ist auch der Oktoberfest-Steinkrug 2008 für 7,50 Euro. Und noch etwas: Wer ein kleines Pils oder einen Tee trinken will, sollte nicht auf die Wiesn gehen.
Es gibt zwar ungefähr 100.000 Sitzplätze auf dem Oktoberfest, aber am Wochenende könnten wahrscheinlich 10-mal so viele besetzt werden. Alte und Gebrechliche sollten daher lieber unter der Woche auf die Wiesn gehen, weil die Suche nach einem Sitzplatz in einem der Festzelte oder im Biergarten kann recht mühsam werden. Die meisten Promis und der FC Bayern sind üblicherweise in der Käfer Wiesn Schänke, im Schottenhamel oder im Hippodrom zu sehen.
Das Tanzen auf den Tischen ist verboten, aber keiner hält sich dran. Also nicht wundern, wenn der Nachbar auf einmal aufspringt, “Hey Baby (Uhhh! Ahhh)” schreit und dabei zappelnd auf dem Tisch hin und her läuft. Am mittleren Wochenende gehört das Oktoberfest Italien und wird kurzerhand umbenannt in “Festa della Birra”. An diesem Wochenende wird es keine freien Plätze mehr geben auf dem Campingplatz Thalkirchen.
Für alle Besucher jenseits des Weißwurschtäquator hier ein kleiner Sprachführer. Ein halbes Brathähnchen ist ein “Hendl”, die Brezel heißt “Brezn” und das Brötchen nennt sich in Bayern “Semmel”. Sehr zu empfehlen ist auch ein “Obatzter“.
Weitere Informationen zum Münchner Oktoberfest 2009 gibt es im Internet, unter anderem bei oktoberfest.blog.de.
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