BIKE EXPO 2010 und das E-Bike
22. Juli 2010 | Von Kudo | Kategorie: Wirtschaft
Die BIKE EXPO 2010 in München steht ganz auf dem neuen Trend E wie Elektromotor. Die neuen E-Bikes und Pedelecs sind die neuen Hits beim Fahrradverkauf.
Die BIKE EXPO 2010 boomt. Mehr Aussteller, mehr Marken und eine größere Ausstellungsfläche kennzeichnet die erst zweite Ausgabe der Fahrradmesse Bike Expo in München. Naturgemäß werden auf der Fahrradmesse in den Hallen der Messe München die neuesten Trends und Entwicklungen aus der Branche rund ums Fahrrad vorgestellt. Themenschwerpunkte sind vor allem das E-Bike, City-Bike, BMX, Mountainbikes sowie Fahrradmode und Komponenten. Der Wachstumsmotor und ein Schwerpunktthema der BIKE EXPO ist der neue Trend „Urban Mobility“, der auch in Zukunft enormes Wachstumspotential für den Fahrradmarkt bietet. Hinter diesem neuen Trend verbergen sich Begriffe wie E-Bike, Pedelec oder Singlespeed. Doch auch die neuesten Trends der Fahrradmode dürfen natürlich auf einer Fahrradmesse nicht fehlen. Wer für sein Fahrrad schon ein staatliches Sümmchen ausgibt, achtet auch auf das modische Erscheinungsbild auf dem Fahrrad.
Beim Fahrradfahren geht es schon lange nicht mehr nur um das “schnöde” Kurbeln der Pedale, mit den bekannten Effekten Fitness, Abnehmen und Schweiß. Der Fahrradfahrer von heute möchte auch auf dem Fahrrad keine Kompromisse an Bekleidung und Mode eingehen und möglichst weit kommen ohne große Anstrengungen. Es ist ihnen auch nicht verübelt, da eine schweißtreibende Fahrt mit dem Fahrrad ins Büro ohne abschließende Dusche nicht sehr angenehm ist. Weder für den Fahrradfahrer noch für die Leidensgenossen im Büro. Abhilfe schafft das Fahrrad mit elektrischem Hilfsmotor, der die Fahrt ins Büro deutlich entspannter werden lässt.
Beim E-Bike unterstützt ein unauffälliger Elektromotor das Pedalieren, so dass auch für untrainierte Radler Distanzen möglich sind, die allenfalls ein Fahrradkurier oder ein Rennradfahrer schaffen. Zu unterscheiden ist beim Pedelec (Abkürzung für Pedal Electric Cycle) das klassische E-Bike mit Gasgriff und das E-Bike der neuen Generation mit dem Prinzip Trittkraftverstärkung. Auch der Sitz des Elektromotors ist nicht unbedeutend. Während der Motor im Vorderrad wegen seiner Nachteile beim Lenken eher umstritten ist, kann man sich mit dem Mittelmotor oder mit dem Motor in der Hinterradnabe schnell anfreunden. So ein Elektromotor wirkt dabei wie dauerhafter und starker Wind von hinten, den sich doch eigentlich jeder Fahrradfahrer immer wünscht.
Daher ist auch Bettina Cibulski vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club sicher:
“Der Markt für E-Bikes wird weiter wachsen. Fahrräder mit elektrischem Hilfsmotor – sogenannte E-Bikes oder Pedelecs – sind längst keine Nischenprodukte mehr und die Nachfrage nimmt jede Saison weiter zu.”
Das E macht aber auch vor dem Mountain-Bike nicht Halt. Der Radhersteller Biketec verbaut in seiner X-Serie beispielsweise einen 300 Watt-Motor. Und auch die sog. offenen Pedelecs werden zunehmend nachgefragt. Da solche E-Bikes allerdings schon bis zu 50 km/h fahren können, ist ein Moped-Führerschein, eine Versicherung und ein Nummernschild erforderlich.
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